24.03.2017
 

SVP Berikon
Generalversammlung, Rest. Grüenebode, 19.30 Uhr
Alle Mitglieder, Sympathisanten und Freunde sind willkommen.

  Einladung erfolgte per Post



 

 

17.02.2017
bis
20.03.2017
 

Ãœberparteiliches Komitee organisierte das Referendum
betr. Fusion von Berikon/Rudolfstetten-Fr./Widen
Eine so wichtige Vorlage soll vor das gesamte Volk. Deshalb bitte das Referendum unterschreiben. Vielen Dank! ⇒⇒⇒Bogen

 
Bogen


 



Abstimmung vom 5. Juni 2016:      
Unsere Ortspartei organisiert wiederum ein Flugblatt

 



Bilder von der Generalversammlung vom 18.03.16, 19.30 Uhr, Restaurant Grüene Bode













 



 

 
Die Gesamtrevision der BNO
wurde am 07.05.15 klar gutgeheissen:
199 Ja zu 18 Nein


Die SVP lag also mit ihrer Parole richtig

> Bericht Liliana Peterhans







Stellungnahme der SVP Berikon zur Südhangdebatte

 
In der Schweiz wurde in den letzten 50 Jahren raumplanerisch massiv gefrevelt. Auch Berikon ist diesbezüglich als langgezogene Strassensiedlung keine Ausnahme. Diese Sünden der Vergangenheit müssen wir – soweit überhaupt noch möglich – korrigieren, denn wir tragen Verantwortung für künftige Generationen. Wir dürfen unsere Siedlungsräume nicht weiterhin unbesorgt zulasten der immer rarer werdenden Grünflächen ausdehnen. Diese kritische Haltung gegenüber Neueinzonungen ist in breiten Bevölkerungskreisen und auch an der SVP-Basis angekommen. Anzustreben ist ein massvolles Wachstum vor allem mittels innerer Verdichtung innerhalb der bestehenden Siedlungsstruktur. Die Beriker Zukunftskonferenz von 2009/2010 sowie das daraus abgeleitete Leitbild zeigen klar auf, dass mehrheitlich keine Erweiterung des Baugebietes erwünscht ist und Berikon seinen dörflich-ländlichen Charakter behalten soll. Auch der Bund und der Kanton Aargau erläutern im Richtplantext, dass landwirtschaftlich genutzte Fruchtfolgeflächen nur mit grosser Zurückhaltung eingezont werden sollen. Das neue Raumplanungsgesetz haben die Beriker Stimmbeteiligten gemäss Abstimmungsprotokoll vom 3. März 2013 mit 66% klar angenommen. Dieses sieht vor, dass die Bauzonen auf nicht mehr als 15 Jahre hinaus zu dimensionieren sind. Entsprechend werden die Kantone verpflichtet, ihre Richtpläne verbindlich am gesetzlichen Rahmen des Bundes zu orientieren. Vor diesem Hintergrund halten wir das Schaffen von langfristigen strategischen Baulandreserven für unangebracht, wenn nicht sogar für rechtswidrig.

Berikon verfügt über genügend Baulandreserven (Riedacher, Büelfeld usw.) für die nächsten 30 Jahre. Entsprechend sind grössere Neueinzonungen in den nächsten Jahren nicht notwendig und würden vom Grossen Rat auch kaum bewilligt. Im weiteren müssen wir endlich von der fixen Idee wegkommen, strukturelle (Finanz-)Probleme einer Gemeinde immer mit Neueinzonungen lösen zu wollen. Wir müssen lernen, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen. Auf der Suche nach mehr und besseren Steuerzahlern sind kreativere Ideen als Neueinzonungen gefragt.

In diesem Zusammenhang lanciert die SVP Berikon folgende Idee: Die Primarschulanlage Berikon liegt an bester Aussichtslage und steht auf rund 26‘000 m2 hochwertigem Bauland mit einem Marktwert von rund 35 Millionen Franken, das man wesentlich besser nutzen könnte. Die unverdichtete und funktional nicht optimal konzipierte Schulanlage mit grossen energetischen Defiziten ist mittelfristig sanierungsbedürftig und muss offenbar aufgrund der künftigen schulischen Bedürfnisse erweitert werden. Es ist mit Gesamtkosten in einem deutlich zweistelligen Millionenbereich zu rechnen. Die Büelfeldwiese hinter der Kreisschule ist mindestens teilweise für schulische Zwecke reserviert. Deshalb liegt der Gedanke nahe, allfällige Schulhauserweiterungen – übergangsmässige Provisorien am alten Ort vorbehalten -  bei Bedarf auf dem Büelfeld zu realisieren und die bestehende Schulanlage nicht mehr aufwändig zu sanieren, sondern auf das Büelfeld zu verlegen. Am neuen Ort könnte eine räumlich verdichtete, energetisch und betrieblich optimierte Schulanlage in kostengünstiger Elementbauweise realisiert werden. Mit einem zentralen Standort für die Schulen könnten zusätzliche Synergien geschaffen werden in Bezug auf Verwaltung, Tagesstrukturen usw. Die neu gewonnene rund 26‘000 m2 grosse Fläche der aktuellen Primarschulanlage könnte dann für hochwertige Wohnbauten (Landhäuser, Terrassenwohnungen usw.) umgezont werden. Der Landverkauf der bestehenden Schulanlage, die kostengünstige Elementbauweise im Büelfeld, verdichtet mit weniger Baulandbedarf, wird die Finanzengpässe in Berikon weitgehend lösen. Damit würde sich eine Einzonung des Südhangs erübrigen und diese Grünfläche an landschaftlich sensibler Lage zugunsten künftiger Generationen geschont. Der Gemeinderat von Berikon ist herzlich eingeladen, diese Idee in seine Schul- und Siedlungsplanung einzubeziehen.